[Aktuelle] Termine

Rahmenprogramm zur Ausstellung „Invisible Borders“

Montag, 28. November 2011, 19.30 Uhr, Karlstorbahnhof / Gumbelraum
Residenzpflicht in Baden-Württemberg
Vortrag / Diskussion mit Laura Gudd vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Seit Jahren protestieren Flüchtlinge und Unterstützer*Innenorganisationen gegen die Beschneidung des Menschenrechts auf Bewegungsfreiheit durch die sog. Residenzpflicht. In manchen Bundesländern haben diese Proteste zu ersten Lockerungen geführt und auch die rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg hat im Koalitionsvertrag Veränderungen angekündigt. Die Referentin informiert über (vermeintlich) ordnungspolitische Hintergründe, aktuelle Handhabungen auf Bundes- und Länderebene insbesondere in Baden-Württemberg die Auswirkungen der Residenzpflicht auf die Betroffenen, sowie über Strategien und Argumente gegen die Residenzpflicht. (mehr…)

Mehr Infos zur Ausstellung „Invisible Borders“

Ausstellung „Invisible Borders“ – Ab 15.11. zu sehen in der Gesamtschule Heidelberg

Einladung zum Aktionstreffen

Gemeinsame Aktionen gegen Abschiebungen und die unmenschlichen Lebensbedingungen in Lagern

Vor dem Hintergrund jüngster Abschiebung in Sinsheim erachten wir es als notwendig die unmenschliche Lebenssituation verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen. Wie dies Aussehen könnte, möchten wir im Rahmen eines Vernetzungstreffens mit euch besprechen. (mehr…)

Demonstration gegen Abschiebung am 27.10.11

Am 27.10.2011 fand in Heidelberg eine antirassistische Demonstration mit dem Titel „Gegen Abschiebungen und Rassismus! Für globale Bewegungsfreiheit!“ statt.

Der Anlass der kurzfristig organisierten Demo war, dass in der Woche vom 10. zum 14. Oktober aus dem Flüchtlingslager in Sinsheim, ca. 30 km von Heidelberg entfernt, zwei Flüchtlinge abgeschoben wurden, bzw. werden sollten. Ein Freund, Flüchtlingsaktivist und Unterstützer unserer Gruppe wurde nach Gambia abgeschoben. Zwei Tage später kam die Polizei erneut, um eine Frau aus Sierra Leone abzuholen. Beim Versuch der Abschiebung zu entgehen, sprang sie aus dem Fenster ihres im ersten Stock gelegenen Zimmers und zog sich hierbei einen komplizierten Bruch zu. Sie liegt momentan in einer Fachklinik in Ludwigshafen. Unseren Informationen zufolge arbeitet ihr Anwalt immer noch daran einen Abschiebestopp zu erreichen. Anderen Informationen zufolge ließen die zuständigen Behörden jetzt erklären, dass die Frau gar nicht die abzuschiebende Person gewesen sei und sie nach ihrem Krankenhausaufenthalt weiterhin im Lager in Sinsheim untergebracht sein soll. Es ist davon auszugehen, dass der Vorfall damit so schnell wie möglich aus der Öffentlichkeit verschwinden soll und er deshalb als bloßes Versehen (mit drastischen Folgen für die Betroffene) abgestempelt wird. Im Gegenteil zeigt der verzweifelte Fluchtversuch exemplarisch, wozu Menschen entschlossen sind, um ihrer gewaltsamen Rückführung in ihre vermeintlichen Herkunftsländer zu entgehen. Ganz zu Schweigen davon, dass es bei Abschiebungen aufgrund brutaler Fesselungen immer wieder zu Todesfällen kommt. (mehr…)